Städtische Bauprojekte

> Alte Straßenlaternen verschwinden aus dem Ortsbild von Hettingen

Nach dem der Gemeinderat in der letzten Sitzung beschlossen hat, die veralteten Peitschenmasten und Straßenleuchten im südlichen Bereich der Hauptstraße in Hettingen zu ersetzen, haben in dieser Woche bereits die Bauarbeiten begonnen. Insgesamt werden 23 Leuchten vom selben Lampentyp wie sie bereits im restlichen Teil der Hauptstraße und in einigen Nebenstraßen vorhanden sind, teilweise beidseitig und in einem Abstand von rund 25-30 m neu gesetzt. Bestückt sind die Leuchten mit jeweils einer energiesparenden 70 W Lampe. In den bisherigen Leuchten waren jeweils 2x 80W Quecksilberdampflampen, die ab dem Jahr 2015 nicht mehr in den Umlauf gebracht werden dürfen. Damit für das ebenfalls neue Erdkabel nicht der ganze Gehweg aufgerissen werden muss, wurde mit einer Spezialfräse lediglich ein schmaler Graben in den Asphalt und den Untergrund gezogen. Die Kosten für diese Maßnahmen belaufen sich auf rund 30.000 Euro.


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> Ausbau der Römerstraße in Inneringen - Entwurfsplanung vorgestellt

Ein Teilstück der Römerstraße zwischen der Abzweigung der Schulstraße bis zum Ortsausgang in Richtung Hettingen in Inneringen befindet sich in einem außerordentlich schlechten Zustand. Neben dem recht unebenen Fahrbahnbelag ist auch kein Gehweg und kein Randstein vorhanden. Die Kanalisation und die Wasserleitung innerhalb dieses Abschnittes entspricht auch nicht mehr den heutigen Anforderungen. Bereits bei der Untersuchung der Kanalisation im Rahmen der Eigenkontrollverordnung im Jahr 1999 wurden erheblich Mängel in den Kanälen festgestellt, wobei die größten Schäden in Teilbereichen provisorisch (mit Partliner u.a.) behoben wurden.

Der Gemeinderat hat deshalb in der Sitzung vom 13.04.2010 das Ing.Büro Kovacic mit der Planung der Sanierungsarbeiten in diesem Teilbereich der Römerstraße beauftragt.

Eine erste Vorplanung wurde von der Stadtverwaltung dazu benutzt, beim Regierungspräsidium Tübingen wegen einer Bezuschussung anzufragen. Grundsätzlich gibt es für die Sanierung bzw. Erneuerung der Kanalisation und der Wasserleitung keine Beihilfe. Für den Straßenbau wäre lediglich eine Förderung im Rahmen eines ELR-Programmes oder ähnlich möglich, doch besteht hier zur Zeit wenig Hoffnung, in ein solches Programm aufgenommen zu werden, da der Ortsteil Inneringen bereits in der Vergangenheit in diesem Förderprogramm war und der Förderzeitraum ausgelaufen ist.

Da die Abrechnung des Zuschusses für den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Hettingen und Inneringen kurz vor dem Abschluss steht und hier der bewilligte Kostenrahmen wohl nicht in vollem Umfang ausgeschöpft werden kann, hat die Stadtverwaltung versucht, die Römerstraße mit in dieses Zuschussverfahren aufzunehmen. Nach einer ersten Überprüfung und notwendigen Änderungen in der Vorplanung kam von Seiten des Regierungspräsidiums die Zusage, die Kosten für den Straßenbau in der Römerstraße in die laufende bzw. bereits bewilligte Straßenbaumaßnahme der Gemeindeverbindungsstraße aufzunehmen. Eine der Voraussetzungen ist jedoch, dass die Straßenbreite 6,00 m betragen muss und auch ein durchgängiger Gehweg angelegt wird, der in Verbindung zum Geh- und Radweg entlang der Gemeindeverbindungsstraße stehen soll. Die Umsetzung der Baumaßnahme sollte zeitnah erfolgen, damit der bewilligte Zuschuss abgerechnet werden kann.
Der Zuschuss beläuft sich dann voraussichtlich auf 70 % der förderfähigen Straßenbaukosten, wobei nach den Förderrichtlinien noch ein weiterer Eigenanteil abgezogen wird, so dass mit einer Förderung von rund 60 % der Baukosten gerechnet werden kann.

Die Gesamtkosten für die Erneuerung der Kanalisation und der Wasserleitung sowie für den Straßenbau belaufen sich auf rund 620.000 Euro. Hinzu kommen noch die Kosten für den vorgesehenen Grunderwerb und gegebenenfalls die Vermessungskosten.

Das Ing.Büro Kovacic hat in der Gemeinderatssitzung am 20.09.2011 den Entwurfsplan vorgestellt. Dieser wurde vom Gemeinderat gebilligt, wobei jedoch noch die Lage des geplanten Gehweges offen gelassen wurde.

In Kürze wird die Stadtverwaltung mit den Anliegern Gespräche insbesondere wegen des teilweise notwendigen Grunderwerbs führen. Gleichzeitig wird für die Straßenbaumaßnahme der Zuschussantrag beim Regierungspräsidium eingereicht.
Die Umsetzung und Finanzierung der Gesamtmaßnahme ist im Haushaltsjahr 2012 vorgesehen.

Nachfolgend der Entwurf der Straßenplanung.

Entwurf Straßenplanung Römerstraße


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> Schließung der Kläranlage in Hettingen und Anschluss an die Verbandskläranlage des AV Scher-Lauchert in Veringendorf - Planung vorgestellt

In der Gemeinderatssitzung am 22.02.2011 wurde beschlossen, die Kläranlage Hettingen zum frühest möglichen Zeitpunkt stillzulegen und an die Verbandskläranlage des Abwasserverbandes Scher-Lauchert in Veringendorf anzuschließen.
Der Anschluss an die Verbandskläranlage bedingt auch einen Beitritt der Stadt Hettingen zum Abwasserverband Scher-Lauchert, der im Gemeinderat am 26.07.2011 beschlossen wurde.
Das beauftragte Ing.Büro Kovacic hat in Abstimmung mit dem Landratsamt Sigmaringen, der Stadt Hettingen und den beteiligten Verbandsmitgliedern bzw. der Verbandsverwaltung des AV Scher-Lauchert das Vorhaben geplant und die Kosten ermittelt. Dabei wurden auch verschiedene Alternativen geprüft.

Nach dem Stand der heutigen Baupreise errechnen sich die Investitionskosten inklusive der Baunebenkosten auf insgesamt 1.580.000 Euro,
Von diesen Kosten entfallen auf die Stadt Hettingen rund 1.097.000 Euro, auf die Stadt Veringenstadt 271.000 Euro und auf den Verband 212.000 Euro.

Hinzu kommen noch die einmaligen Kosten für den Anschluss (sog. Einkaufskosten) zum Abwasserverband. Für die Stadt Hettingen belaufen sich diese auf rund 233.000 Euro.

Es wurde vereinbart, dass die Stadt Hettingen für die gesamten Baumaßnahmen als Bauherr auftritt und hierfür auch einen Zuschuss vom Land beantragt. Nach vorläufigen Berechnungen wird dieser bei rund 68 % der förderfähigen Kosten liegen. Nach Abzug des Zuschusses erfolgt eine Rückverteilung der verbleibenden Kosten an die Stadt Veringenstadt (insbesondere für Hermentingen) und an den AV Scher-Lauchert entsprechend der festgelegten Verteilerschlüssel.

Das mit der Planung beauftragte Ingenieurbüro Kovacic aus Sigmaringen hat in der letzten Gemeinderatssitzung am 20.09.2011 die Details der Planung vorgestellt.

Damit die Baumaßnahme entsprechend den Vorgaben des Regierungspräsidiums im Jahr 2012 umgesetzt bzw. begonnen werden kann, wird in den nächsten Tagen der Zuschussantrag eingereicht. Nach der Bewilligung des Zuschusse soll umgehend mit den Bauarbeiten begonnen werden.


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> Sanierungsarbeiten auf dem Friedhof in Hettingen stehen kurz vor dem Abschluss

Die umfangreichen Sanierungsarbeiten auf dem Friedhof in Hettingen stehen kurz vor dem Abschluss. Es wurde unter anderem ein neues Grabfeld für Urnenreihengräber und für  Früh- und Totgeburten angelegt, Wege und der Vorplatz der Aussegnungshalle neu gepflastert, das Kriegerdenkmal erneuert, die Außenmauern saniert und die Parkplätze neu gestaltet. Was derzeit noch fehlt, sind insbesondere noch die Bepflanzungen.
Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 380.000 Euro. Aus dem Ausgleichstock die Stadt einen Zuschuss von 120.000 Euro, so dass aus dem städtischen Haushalt rund 260.000 Euro zur Verfügung gestellt werden müssen.
Nach der endgültigen Fertigstellung zeigt sich insbesondere der alte Friedhofsteil in einem sehr schönen Bild.

Nachfolgend noch ein paar Bilder über die Umbaumaßnahmen.

Lageplan


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> Verbesserung der Breitbandversorgung

Die Stadt Hettingen ist derzeit dabei, die Breitbandversorgung in Hettingen und Inneringen zu verbessern und für eine schnelle DSL zu sorgen.
Die Anbindung an die schnelle Datenleitung wird zunehmend von vielen Menschen als Lebensstandard betrachtet und ist maßgebend für die Wirtschaftskraft sowie die Attraktivität eines Ortes. Auch für Unternehmen und Dienstleistungsfirmen sind heutzutage schnelle, leistungsfähige und kostengünstige Informationstechniken wichtig.

Bereits im Sommer 2009 wurde bei allen Einwohnern und Gewerbetriebe anhand einer Umfrage die unzureichende Breitbandversorgung nachgewiesen, von der Firma tkt teleconsult eine Machbarkeitsstudie erstellt und zusammen mit der Gemeinde Langenenslingen eine interkommunale Lösung gefunden.

Im Oktober 2010 konnte mit den Bauarbeiten für die Verbesserung der Breitbandinfrastruktur in beiden Stadtteilen begonnen werden.
Die beauftragte Firma Beller aus Herbertingen verlegte bis zum Ende des Jahres 2010 die so genannten 3-fach Leerrohre. Da sich bereits in einigen Straßen Leerrohre befanden, beschränkten sich die Bauarbeiten auf bestimmte Teilstücke.
Anschließend zog die Fa. Kellner Telecom aus Korntal-Münchingen die Glasfaserkabel ein.
Die Verlegung der Rohre und Glasfaserkabeln musste aufgrund des Zuschusses bis zum Ende des Jahres 2010 abgeschlossen sein. Deshalb wurden die Bauarbeiten trotz Eis und Schnee bis in den Winter fortgesetzt.

Derzeit läuft die Ausschreibung für die Vergabe des Netzbetriebs, gemeinsam mit der Gemeinde Langenenslingen.