Informationsfahrt nach Wyhl zu einer Pflegeeinrichtung von BeneVit

02.07.2019

Etwa 60 interessierte Bürger sind am Samstag auf Einladung der Stadt Hettingen nach Wyhl am Kaiserstuhl gefahren, um dort eine Pflegeeinrichtung zu besichtigen, wie sie in Hettingen entstehen soll. Bürgermeisterin Dagmar Kuster begrüßte die Bürger im Reisebus und informierte mit einem aktuellen Sachstandsbericht bezüglich der Planungen in Hettingen.

Mit dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan, der vom Gemeinderat auf den Weg gebracht wurde, ist ein weiterer wichtiger Schritt im Prozedere getätigt. In Kürze wird dieser beim Landratsamt in großer Runde von allen betroffenen Behörden gesichtet. Wenn alles gut läuft, kann die Stadt eventuell sogar noch vor den Sommerferien das Baugesuch einreichen, erklärte die Bürgermeisterin. In Wyhl angekommen wurden die Hettinger Gäste sehr herzlich von Kaspar Pfister, Inhaber der BeneVit Holding, und seinen Mitarbeiterinnen empfangen. Das Haus in Wyhl ist ein Wohngemeinschaftskonzept, unterteilt in vier Wohneinheiten mit jeweils 14 Plätzen, was insgesamt 56 Pflegeplätze ergibt. Im Dachgeschoss sind zusätzlich drei eigenständige Wohnungen. Das entspricht genau der Größe, Aufteilung und Konzeption, wie sie in Hettingen entstehen soll. Nach der Stärkung mit Kaffee, Brezeln und Gebäck bildeten sich vier Gruppen, die von den freundlichen Mitarbeiterinnen jeweils durch eine der vier Wohngruppen geführt wurden. Dabei erhielten die Hettinger Besucher einen sehr tiefen Einblick in die Raumaufteilung, die Struktur und die Philosophie, die unter anderem "Alltag als Therapie" lautet. Nach einem vorzüglichen Mittagessen vom Grill im Garten des freundlichen, offenen und schönen Hauses  nahm sich Kaspar Pfister selbst die Zeit, im Seminarraum anhand einer interessanten Präsentation das Konzept nochmal im Detail vorzustellen und die vielen Fragen zu beantworten, die anschließend gestellt wurden. Auch eine Mitarbeiterin und eine Angehörige konnten sehr viel Wissenswertes aus der Praxis berichten. Vor der Heimreise wurden alle nochmal mit Kaffee und hausgemachtem, ofenfrischen Kuchen verwöhnt, um gestärkt die dreistündige Heimreise anzutreten. Bürgermeisterin Dagmar Kuster bedankte sich herzlich bei Kaspar Pfister und seinem Team, die den Gästen diesen umfassenden Einblick in die Einrichtung ermöglichten.