Erster bundesweiter Warntag am 10. September 2020

25.08.2020

​Informationen des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration
„Am 10. September 2020 ist es soweit. Dann findet der erste bundesweite Warntag statt, an dem sich auch das Land Baden-Württemberg aktiv beteiligen wird. In ganz Deutschland werden dann die Warn-Apps anschlagen, Sirenen heulen und Rundfunkanstalten ihre Sendungen unterbrechen."

Der Warntag soll künftig jährlich am zweiten Donnerstag im September stattfinden. Dies hat die Innenministerkonferenz auf ihrer Sitzung im Juni 2019 beschlossen.

Warnung ist keine Angelegenheit nur einer Behörde, Warnung wird auch nicht nur zentral koordiniert. Für die Warnung der Bevölkerung sind all die Behörden zuständig, die in der Gefahrenabwehr tätig sind. Dies können Behörden von Bund und Ländern aber auch Behörden auf kommunaler Ebene sein:
Dort werden im überwiegenden Fall die Gefahrenabwehrmaßnahmen gesteuert; beispielsweise bei
Bränden, Bombenentschärfungen oder Trinkwasserverunreinigungen. Daher müssen alle Ebenen
beim Thema Warnung an einem Strang ziehen. Genau das wollen wir am bundesweiten Warntag  tun.
Bundesweit und ländereinheitlich wurden für den Warntag am 10. September 2020 vorrangig folgende Ziele definiert:
•    Die Menschen im Land sollen für das Thema Warnung sensibilisiert werden.
•    Die Warnprozesse sollen erprobt und transparent gemacht werden.
•    Die verfügbaren Warnmittel (z. B. Warn-Apps, Rundfunk, digitale Werbeflächen) sollen stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung gerückt werden.
•    Notwendiges Wissen zum Umgang mit Warnungen soll vermittelt werden.
•    Die Bevölkerung soll in ihrer Fähigkeit unterstützt werden, in Gefahrensituationen richtig zu handeln.

•    Die Verantwortlichen in den Behörden sollen in ihrer Arbeit bestärkt werden und Warnkonzepte testen können.

Zur Information der Bevölkerung wird eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit über den Aktionstag und insbesondere über die Bedeutung der Alarmsignale durchgeführt.
Es wurde eine Website zum bundesweiten Warntag eingerichtet: www.bundesweiter-warntag.de.
Dort finden Sie Informationen über den Warntag und über die Warnung im Allgemeinen. Bitte nutzen Sie die Informationsmöglichkeit über diese Homepage!

Am Warntag selbst wird um 11.00 Uhr eine Probewarnung von der nationalen Warnzentrale im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) durchgeführt. Sie wird an alle Warnmultiplikatoren geschickt, die an das Modularen Warnsystem (MoWaS) angeschlossenen sind (zum Beispiel App-Server und Rundfunksender). Die Warnmultiplikatoren versenden die Probewarnung wiederum in ihren Systemen und Programmen an Endgeräte wie Radios und Warn-Apps.
Die Entwarnung über MoWaS erfolgt um 11.20 Uhr durch das BBK.
Ursprünglich waren am Warntag Veranstaltungen mit Publikum geplant. Diese können aufgrund der aktuellen Infektionsbeschränkungen nur sehr eingeschränkt stattfinden.

Folgende Links für weitere Informationen:

Warnung-der-Bevoelkerung.pdf